• Februar 28, 2020
  • Thomas Raeth
  • Aktuell

London im 19. Jahrhundert: Benjamin Barker, früher Barbier und Familienvater, kehrt unter dem Namen Sweeney Todd in seine Heimat zurück. Vor fünfzehn Jahren wurde er zu Unrecht von dem Richter Turpin in die Verbannung geschickt, weil dieser es auf seine Frau abgesehen hatte. Todd lernt die Pastetenbäckerin Mrs.Lovett kennen, die ihm erzählt, dass seine Frau ­inzwischen gestorben und seine Tochter das Mündel von Turpin sei. Er schwört blutige Rache und ergreift seinen alten Beruf als Barbier. Als der Richter bei Todd zur Rasur erscheint, wähnt er sich am Ziel, wird aber um seine Rache betrogen. Der Barbier verfällt in einen Blutrausch. Aber wohin mit den Leichen?
Die Figur des Sweeney Todd hat seine Wurzeln in den sogenannten Penny Dreadful-Romanen. Die Grusel-Hefte waren im viktorianischen Großbritannien ­populär und ähneln den deutschsprachigen Groschenromanen. Der Charakter Sweeney Todd entstammt der Fortsetzungsgeschichte »The String of Pearls«, die 1846 /47 erschien, und wurde rasch in ganz England ­bekannt. Sondheim bezeichnete sein durchkomponiertes Horror-­Musical als tiefschwarze Operette. Das Stück gewann 1979 acht Tony Awards und wurde spätestens 2008 in der Verfilmung von Tim Burton mit Johnny Depp in der Hauptrolle und Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett weltberühmt.

Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim | Buch von Hugh Wheeler | Nach dem gleichnamigen Stück von Christopher Bond

Premiere 20. Feb. 2021, Musikalische Komödie
Aufführungen 21., 27. & 28. Feb. / 09., 10., 12., 26., 27. & 28. Mär. / 04., 05., 07., 21., 22. & 23. Mai 2021

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